Der Verein

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Hafenmeistergebäude 

Die Vereinsgeschichte

Im Jahr 1972 traf sich eine Gruppe von 15 bootsinteressierten Leuten, an der Zornigen Ameise in Essen am Ruhrufer. Sie hatten trailerbare leichte Boote, die sie dort ins Wasser ließen. Es gab keine Steganlage, Clubhaus etc. sondern man traf sich am Wochenende, um zusammen mit den Booten zu fahren und die Freizeit miteinander zu verbringen.

1973 zog man ein Stück Ruhrabwärts. Dort war an der roten Mühle der Campingplatz „Zur alten Ruhr“ mit einer Gaststätte und einer Slipanlage.
Man gründete einen Verein und nannte sich Yachtclub Essen Rellinghausen YCER.

Zum 1.Vorsitzenden wurde damals Dieter Behrendt und zum Hafenmeister Werner Teepe gewählt.
Es war eine feste Steganlage vorhanden, die man auf 12 Stege weiter ausbaute. Das Clubhaus war die Gaststätte, deren Sanitäranlagen man mitbenutzen durfte.

 

Hafenmeisterbüro 

Da der Club immer größer wurde entschloss man sich, 1977 nach Mülheim an der Ruhr umzuziehen. Dort war an der Raffelbergschleuse der Schrotthandel Kirsch und der Holzhandel Schöneling, von denen man das Ruhrufer und die daran liegenden Schrottbunker pachten konnte. Das ganze Gelände war bis an die Ruhr voller Schrott. Es wurde aufgeräumt, und eine Steganlage an die Spundwände gebaut.
Da man nun in Mülheim war, wurde der Club umbenannt in Yachtclub Mülheim Ruhr. YCMR.
Der erste Vorsitzende wurde Bodo Kuhlbartsch, Hafenmeister blieb Werner Teepe.
Als Clubhaus diente eine Baracke, die auf dem Gelände des Holzhandels Schöneling stand und die man nutzen durfte.
1982 kaufte der Club ein altes Fahrgastschiff, das zum Clubhaus, Hafenmeisterbüro und zur Sanitäranlage ausgebaut wurde.

 

Sanitäranlage 

Erster Vorsitzender wurde nun Horst Sauerbier, Hafenmeister weiter Werner Teepe. Jahre später wurden auch die Bunker geräumt, um mehr Platz für das Winterlager und Arbeiten an den Schiffen freizumachen.
Das Clubschiff lag an dem Teil der Spundwand, an dem heute die Schiffskräne der Firma Mammoet liegen. Als dieser Bereich damals an die Firma Barthel verpachtet wurde, musste der Club ein Stück Richtung Südhafen rücken. Es wurden drei Dalben errichtet, damit alle Schiffe untergebracht werden konnten.
Das Clubschiff, das nun keinen Platz mehr hatte, wurde verkauft. An seiner Stelle nutzte man die Baracke neben den Schrottbunkern, die zum Clubhaus ausgebaut wurde. Für die Sanitäranlage wurde ein Container aufgestellt, in dem die Toiletten und die Dusche untergebracht waren.

 

Kasino des YCMR 

Der erste Vorsitzende war jetzt Hermann Winters, die Hafenmeister wechselten. Diese Aufgabe wurde nacheinander von Emil Freimuth, Winfried Rassenhövel und bis heute Rainer Knoop ausgeübt.
2003 baute der Club den Teil des Bunkers, der an die Baracke grenzte zur Küche für das Clubheim aus.
2008 entschloss man sich einen weiteren Bunker mit einem Dach zu versehen. Durch die 80cm starke Betonwand wurde eine Tür und ein Fenster gestemmt und der entstandene Raum aufgeteilt. Es entstanden die Damentoilette mit Dusche, die Herrentoilette mit Dusche und das große Hafenmeisterbüro.
Mit einem Richtfest konnte der Club 2009 den entstandenen Komplex feiern, der Sanitärcontainer wurde verkauft
Die letzte große Baustelle war das Klubheim. Im Jahr 2010 wurde es komplett renoviert, die Theke umgestaltet und neu gebaut. Der Holzfußboden wurde entfernt und durch Beton ersetzt. Zurzeit erneuert der YCMR die Steganlage.
Heute (April 2012) hat der YCMR 79 Mitglieder und verfügt über 40 Liegeplätze.