Hafenordnung

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HAFENORDNUNG
gültig ab 1. Juli 1999 für das gesamte Gelände des YCMR mit allen Wasser-, Landflächen und Gebäuden.

Die Anlage soll der Erholung aller Clubmitglieder dienen. Daher sind alle Mitglieder und Gäste zur größten gegenseitigen Rücksichtnahme verpflichtet.

Verkehrswege
Auf den Verkehrswegen zu Land gilt die Straßenverkehrsordnung, zu Wasser die Binnenschiffahrtsstraßenordnung in der jeweils gültigen Fassung.
Es darf nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden. Geräusch- und Staubbelästigung sind zu vermeiden. Geparkt werden soll nur schräg zum Wasser an der Mauerseite in Höhe des eigenen Liegeplatzes. Aufgrund des verkleinerten Platzangebotes sollen Gäste außerhalb des Hafengeländes an der Hafenstraße parken. Dies ist vor allem am Wochenende wichtig, wenn der Hafen voll ist. Bitte bei längerem Parken an die Hafenbahn denken. Sie könnte fahren.


Verhalten auf den Wasserflächen für Boote mit Motorantrieb (auch Beiboote)
Im Hafenbereich darf nur mit mäßiger Geschwindigkeit gefahren werden. Sog und Wellenschlag ist so weit wie möglich zu vermeiden. Motoren sollen in den Häfen nur so lange laufen, wie es technisch unvermeidbar ist.Verunreinigungen der Wasserfläche durch Auspumpen der Bilge sind gesetzlich verboten. Das gilt auch für automatische Bilgenpumpen, sofern das Bilgenwasser Fettspuren enthält. Beim Tanken ist jeder Brandgefahr vorzubeugen. Verschmutzungen des Wassers sind zu vermeiden. Notfalls hat der Eigner für die sofortige Beseitigung der Verschmutzung zu sorgen. Havarien, auch leichter Art mit Hafenliegern, sind dem entsprechenden Eigner und dem Hafenmeister unverzüglich zu melden. Auch wenn nach Ansicht des verursachenden Bootsführers kein Schaden entstanden ist.


Liegeplätze
Für alle im Hafen befindlichen Boote ist der Nachweis einer ausreichenden Haftpflichtversicherung zu erbringen, Liegeplätze werden vom Hafenmeister zugeteilt. Sie dürfen nur mit seiner Zustimmung gewechselt werden. Der Hafenmeister ist berechtigt, Liegeplätze neu zuzuordnen. Der Betroffene hat für rechtzeitige Räumung des Liegeplatzes zu sorgen. Bei Nichträumung ist der Club berechtigt, auf Kosten und Gefahr des Eigners das Boot aus dem Wasser zu nehmen und gegen Gebühr einzulagern, einlagern zu lassen oder umzulegen.
Auf Anordnung des Hafenmeisters hat der Eigner zu verholen.
Die Liegeplätze werden mit Pollern und Versorgungsanschlüssen zur Verfügung gestellt. Diese dürfen nur nach vorheriger Genehmigung des Hafenmeisters verändert oder ergänzt werden. Gleiches gilt für Leitern, Stufen etc.
Elektroanschlüsse an Bord müssen den VDE-Vorschriften entsprechen. Der zulässige Anschlußwert ist zu beachten. Die Landanschlüsse dürfen mit maximal 16 Ampere belastet werden.
An den Stegen und Kaimauern ist die Lagerung von Gegenständen aller Art insbesondere Behälter mit Öl, Farben oder ähnlichen Stoffen verboten. Bei Zuwiderhandlung erfolgt die Entsorgung auf Kosten des Verursachers.
Die Boote sind sicher festzumachen. Bei Sturm, Hochwasser oder Eisgang sind geeignete Maßnahmen zu treffen. Diese sind laufend zu überprüfen. Festgemachte Leinen dürfen andere Boote nicht behindern.


Clubgelände
SAUBERKEIT IST ERSTES GEBOT FUR EIN UNGESTÖRTES ZUSAMMENLEBEN

Pkw, Boote auf Anängern, Anhänger, Böcke und Material für das Winterlager sind auf den dafür bestimmten Flächen abzustellen. In jedem Fall sind alle Durchfahrtwege freizuhalten.
Die Park- und Abstellplätze sind, wie auch das übrige Clubgelände, sauber zu halten. Für die Sauberkeit an den Abstellplätzen ist der Eigentümer des Fahrzeuges bzw. des Materials verantwortlich. Er hat auch bei Dauernutzung sich einmal monatlich von dem ordnungsgemäßen Zustand zu überzeugen.
Die Sauberkeit der Sanitäranlagen wird den Benutzern besonders nahe gelegt. Müll ist in den vorgesehenem Behältern zu deponieren. Bitte besonders auf Sauberkeit in der Umgebung der Behälter achten.


Winterlager (Bunker )
Die Bunker sind nach Gebrauch des jeweiligen Nutzers besenrein und leer termingerecht zurückzugeben. Falls nötig kann der Vorstand die Bunker auf Kosten des letzten Nutzers säubern und leeren lassen.
Der Schuppen dient ausschließlich der Lagerung von clubeigenen Materialien und Gegenständen. Abstellen von Gegenständen der Mitglieder ist nach Abstimmung mit dem Hafenmeister möglich.
Ein Anspruch zum Abstellen oder Einlagern von Gegenständen der Mitglieder besteht nicht. Das Lagern von Behältern mit Kraftstoffen, Öl, Farben und ähnlichen Stoffen ist gesetzlich verboten.


Hafenanlage
Soweit der Club den Mitgliedern Anlagen zur Verfügung stellt, übernimmt er dabei keine Haftung für die technische Sicherheit der Anlagen. Hiervon hat sich der Benutzer selbst zu überzeugen und im Zweifel auf den Einsatz zu verzichten. Der Haftungsausschluß gilt insbesondere für den Club als auch für den berechtigten Bediener beim Herausheben oder Einsetzen von Booten. Durch Anlegen der Hebegurte an sein Boot erkennt der Bootseigner den Haftungsausschluß an.


Allgemeines
Hafenruhe ist von 22.°° Uhr bis 08.°° Uhr geboten, falls diese nicht aus besonderem Anlaß vom Vorstand nach vorheriger Ankündigung aufgehoben wird. Auch außerhalb der Hafenruhe ist unnötige Lärmbelästigung zu vermeiden.
In der Saison, also zwischen Ein- und Auskranen der Schiffe, sind Lärm- und Schmutz verursachende Arbeiten möglichst zu vermeiden. Unvermeidbare Reparaturen sollten möglichst in der Zeit von Montag, 8.°° Uhr bis Freitag, 14.°°Uhr durchgeführt werden. Während der Saison sollte von Freitag, 14.°° Uhr bis Montag, 8.°° Uhr Ruhe im Hafen herrschen.
Der Neubau von Booten ist nicht gestattet. Der Ausbau von Kaskos ebenfalls nicht. Ausnahmen kann der Vorstand in begründeten Einzelfällen genehmigen.
Die Eltern sind verantwortlich, daß Kinder, die noch keine Schwimmprüfung abgelegt haben, im gesamten Clubgelände, insbesondere auf den Stegen, Schwimmwesten tragen.
Hundehalter sind, wie in anderen Häfen auch, zu besonderer Rücksichtnahme aufgefordert. Hunde sollen im Hafengelände, außer an Bord, ständig beaufsichtigt werden. Von Hunden verursachte Verunreinigungen sind von den Hundebesitzern umgehend zu beseitigen.
Für die Durchsetzung der Hafenordnung gegenüber allen Mitgliedern ist der Hafenmeister zuständig. Er übt für den Club das Hausrecht aus. Er ist berechtigt Gäste und Gastlieger bei groben Verstößen und offenbarer Unbelehrbarkeit vom Clubgelände zu verweisen. Mitgliedern kann der Vorstand wegen nachhaltiger Verstöße gegen die Hafenordnung den Ausschluß aussprechen.
Der private und gewerbliche Handel mit Booten und Yachten ist innerhalb des Yachtclubs nicht gestattet.
Das Waschen der Schiffe mit Trinkwasser ist VERBOTEN !!!


Mülheim an der Ruhr, 1. Juli 1999

Vorstand des YCMR