Getreidemühle Dokkum

Die Geschichte der Windmühlen geht auf das 7. Jahrhundert zurück. Nach Berichten islamischer Geografen waren sie im östlichen Persien im Gebrauch. Mit der Ausweitung des Islam kamen die Arabischen Windmühlen, deren Antriebsachse Senkrecht stand, auf die iberische Halbinsel und wurden dort im 13. Jahrhundert als Bockwindmühlen weiterentwickelt. Bockwindmühlen drehen das gesamte Mühlenhaus in den Wind, während bei den im 16. Jahrhundert entwickelten Holländer Windmühlen nur die Turmhaube gedreht wird. In Holland wurden die Windmühlen nicht nur als Getreidemühle genutzt sondern auch als Säge- Press-oder Wassermühle. Die Produktion von Brettern, Farbe, Senf, Mehl und Papier waren neben der Entwässerung des Landes die Hauptaufgabe.
Die Mühle in Dokkum ist eine Getreidemühle mit mehreren Mahlwerken, die teilweise auch gleichzeitig laufen können. Um sie zuzuschalten wird die Mühle angehalten und die hölzernen Zahnräder an das Antriebszahnrad geschoben.